Goldenes Reitabzeichen für Stephanie Leuenberger-Voss
über 1/3- Jahrhundert Erfahrung…
Günter Voss, ein passionierter Pferdemann, befasste sich ab 1980 mit der Zucht von Warmblutpferden und war ein anerkannter Züchter sowohl im westfälischen, hannoverschen als auch im Trakehner Zuchtgebiet. Er verstarb am 21. Oktober 2024 im Alter von 82 Jahren.
Marcus Voss, ebenfalls Pferdemann seit Kindesbeinen, führt die Pferdezucht und Ausbildung mit seiner Ehefrau Stephanie Leuenberger-Voss nun weiter fort.
Ausbildung im Fokus
Generationenwechsel auf dem Gestüt Letter Berg: Marcus Voss hat die Leitung des Zucht- und Ausbildungsbetriebs mit Hengststation aus den Händen seines Vaters Günter Voss im Jahre 2022 übernommen.
Mit ebensolcher Pferdeleidenschaft wie sein Vater, wird Marcus Voss, selbst im Springsattel erfolgreich, das Gestüt Letter Berg in Coesfeld-Lette in die Zukunft führen. Günter Voss (80) hat nach über 40 Jahren Pferdezucht die Betriebsführung seiner Pferdesportanlage in die Hände seines Sohnes gelegt. Marcus Voss, der auch im familieneigenen Bau- und Immobilienunternehmen Nachfolger seines Vaters ist, leitet das Gestüt gemeinsam mit seiner Partnerin Stephanie Leuenberger: Die Schweizerin ist diplomierte Bereiterin mit Erfolgen bis zu Klasse S und für die Pferdeausbildung auf dem Gestüt Letter Berg und die Turniervorstellung verantwortlich.
In den vergangenen Jahrzehnten hat Günter Voss, der für sein ehrenamtliches Engagement in mehreren Vereinen und Verbänden das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, den ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb zu einem renommierten, vielseitigen Pferdebetrieb entwickelt. Viele Jahre lang war sein Gestüt Deckstelle des NRW Landgestüts gewesen, bis Günter Voss daraus eine Privathengststation wachsen ließ. Stets auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Pferdehaltung, Gesundheit und Fütterung handelnd, war sein Betrieb einer der ersten in Westfalen, der konsequent auf die Gruppenauslauf- und Paddockhaltung von Zuchtstuten und Aufzuchtpferden gesetzt hat und mit entsprechenden Stallgebäuden aufgewertet wurde.
Ein gutes Dutzend Zuchtstuten verschiedener Blutlinien mit Schwerpunkt Dressur waren stets für die Nachzucht verantwortlich. Alle Pferde wachsen im Betrieb mit seinen großzügigen Weideflächen auf, werden dort grundsolide angeritten, auf Turnieren vorgestellt und zum Verkauf angeboten.
„Die Zahl der Zuchtstuten werden wir ein wenig zugunsten von Ausbildungspferden reduzieren“, plant Marcus Voss eine leichte Veränderung im Betriebsschwerpunkt. Auch sollen durch Zukauf von Fohlen und Jungpferden Blutlinien hinzukommen, die die eigene Nachzucht sinnvoll ergänzen. Ausbildung, Vermarktung und Kundenbetreuung werden noch mehr Gewicht erhalten.
Hengste auf Station sind aktuell OLYMP von Helium (Trakehner Reitpferdechampion 2022). Zu diesem eigenen Hengst kommt aktuell ein Pachthengst: Der Reitponyhengst Nuno von Nabucco R (Doppelbundeschampion der fünf- und sechsjährigen Springponys), Text-Auszug: Dr. J. Wiedemann, R+P
Günter Voss
Als pragmatischer Unternehmer ging es ihm nie um die „goldenen Knöpfe“ an den Stallboxen, sondern immer um die Dinge, die für die Aufzucht wichtig sind, nämlich Licht, Luft und Sonnenschein für die Stallungen und natürlich viel
Weideauslauf und im Winter gut drainiert und saubere Paddocks, damit die Pferde zu jeder Jahreszeit genügend Auslauf haben.
Die jungen Pferde können zu jeder Jahreszeit ihren Auslauf geniesen und das ist nach der neuesten OECD-Studie besonders wichtig für die Aufzucht und für den Knochenaufbau. Neben der eigenen praktischen Erfahrung von über 35 Jahren Pferdezucht bedient sich Günter Voss auch gerne der neuen wissenschaftlichen Methoden und hat deshalb auch mit dem Beratungsunternehmen Schade & Schade einen Vertrag abgeschlossen, wo ständig neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich Aufzucht und Fütterung einfließen und umgesetzt werden können.
Selbstverständlich wird nicht nur beim Kraftfutter auf die richtigen Verhältnisse und Zusammensetzungen geachtet, sondern das gilt bereits auch für das Rauhfutter, welches auf den gestütseigenen Weiden selbst gewonnen wird. So ist es Standard, dass alle zwei Jahre Bodenproben gezogen werden, um entsprechend gezielt den Boden zu düngen und damit im Heu bzw. in der Anwelksilage die optimalen Grundstoffe, die für die Pferdeaufzucht erforderlich sind, vorzufinden.
Es ist für uns selbstverständlich, dass wir unsere Stuten einer entsprechend reiterlichen Leistungsprüfung unterziehen, so dass wir unserem Anspruch, Leistungspferde für den Reitsport zu züchten, gerecht werden können.
In der Zucht legen wir uns schwerpunktmäßig auf das Züchten von guten Dressurpferden, aber auch Springpferde kommen nicht zu kurz. Es hat sich zwar
bewährt, dass man aufgrund der Spezialisierung auch im Sport bei der Stutengrundlage züchterische Schwerpunkte setzen soll, andererseits wollen wir jedoch die Vorteile, wie Interieur und Rittigkeit bei Springpferden, aber auch Galoppiervermögen bei Dressurpferden, sowie eine aktive Hinterhand fördern.
Es ist zwischenzeitlich erwiesen, dass das Interieur von Pferden damit zusammenhängt, dass man sich bereits im frühen Alter intensiv mit den jungen Fohlen und späteren Ein- und Zweijährigen beschäftigt. So ist es bei uns üblich, dass junge Pferde getrennt gefüttert werden. Hierzu werden sie schon während der Fohlenzeit bei der Mutter zur Fütterung angebunden, damit neben der Fütterung die „Umgänglichkeit“ mit den jungen Pferden geprobt werden kann.
Der Erfolg unserer komplexen Aufzuchtarbeit gibt uns spätestens beim problemlosen Anreiten unserer Pferde recht.
Presseberichte:
Reiter & Pferde, 2023

Reiter & Pferde, 2018

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